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Mehrheit nutzt private Geräte im Job

Johannes Eber, IT-Journalist und Blogger | 4/12/2013 | 45 Kommentare

Johannes Eber
Fast drei Viertel (71 Prozent) aller Berufstätigen in Deutschland nutzen privat angeschaffte Geräte wie Computer und Handys für ihre tägliche Arbeit. Das hat laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) eine Umfrage im Auftrag des Verbands ergeben.

Danach nutzen 35 Prozent der Erwerbstätigen einen privat gekauften, tragbaren Computer für den Job, und 32 Prozent nutzen einen stationären Computer. 31 Prozent setzen ihr privates Handy ein und 19 Prozent ihr Smartphone.

Bereits 8 Prozent gebrauchen einen privaten Tablet Computer für ihre tägliche Arbeit. „Nutzen Mitarbeiter private Computer und Handys im Job, müssen sie nicht mit mehreren Geräten hantieren und können auf wichtige Programme und Daten zugreifen“, sagt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. „Allerdings können genau durch diese Zugriffsmöglichkeit die Geräte zum Risiko für Datensicherheit und Datenschutz werden.“

Für die Umfrage im Auftrag des Bitkom hat das Meinungsforschungsinstitut Aris 500 Erwerbtätige und 854 Unternehmen ab 3 Mitarbeiter befragt. Die Umfragen ist nach Verbandsangabe repräsentativ.

Der Branchenverband Bitkom hat darüber hinaus einen Leitfaden für den Umgang mit privaten Geräten im Unternehmen veröffentlicht. "Bring Your Own Device" (BYOD) sei, so Bitkom, ein wichtiges Thema in Sachen moderne Unternehmenskultur. Doch was das Schlagwort eigentlich bedeute und mit welchen Fragen sich Unternehmen auseinandersetzen sollten, wenn sie sich dem Thema nähern, sei im Einzelnen oft schwer zu überblicken.

Im Bitkom sei daher die Idee entstanden einen Leitfaden (Download-Link) zu schaffen, der denjenigen den Einstieg ins Thema erleichtert, die im Unternehmen über die Einführung von BYOD entscheiden oder ein BYOD-Projekt umsetzen sollen. "Der Leitfaden gibt einen ersten Überblick über bestehende rechtliche, technische und organisatorische Anforderungen, welche jedes Unternehmen mit Bezug auf seine individuellen Gegebenheiten prüfen sollte", heißt es auf der Bitkom-Seite.

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ebewin   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/16/2013 7:28:49 AM
Re: Eigenes Gerät - nein danke
http://mobilbranche.de/2013/05/byod-telefonica-myhammer/34323

Hier wirds auch nochmal gesagt;)
Oliver Roman   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 12:57:32 PM
Re: Repräsentativ?
»Wenn sich gerade die Großen nicht dagegen sträuben kann das schon sein.«

Auch richtig, das kann schon sein. Es deckt sich nur nicht mit meiner Erfahrung. Daher mein Zweifel. Doch zusammen mit der Erklärung von Gerald Erdmann rückt die Zahl in den Bereich des Möglichen. :o)
Oliver Roman   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 12:56:15 PM
Re: Repräsentativ?
»Naja, ist halt die Frage, was man dazu zählt.«

Ja, das stimmt. Es kommt mal wieder ganz auf die Definition an.
Oliver Roman   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 12:55:17 PM
Re: Repräsentativ?
»Hier ist schließlich von der Mitarbeiterzahl die Rede, nicht von Unternehmen.«

Das ist völlig richtig. Ich hatte zu kurz formuliert. Der Satz (»das können nicht nur knapp dreißig Prozent sein.«) hätte so lauten müssen: »das können nicht nur knapp dreißig Prozent Mitarbeiter sein.«
ebewin   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 10:55:08 AM
Re: Eigenes Gerät - nein danke
Es kommt sicher auf den Menschen an. Aber in der Regel ist es so, dass das eigene mehr wert ist als Fremdes...
andi klibe   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 10:54:10 AM
Re: Eigenes Gerät - nein danke
Ok, guter Punkt. Dennoch ist es doch mittlerweile so, dass Mitarbeiter mit einem ordentlichen Gerät und einer einigermaßen anständigen Identifizeirung mit dem Job auch auf die nicht ihnen gehörenden Sachen aufpassen, meinst du nicht?

 
ebewin   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 10:53:35 AM
Re: Repräsentativ?
Wenn sich gerade die Großen nicht dagegen sträuben kann das schon sein. Hier ist schließlich von der Mitarbeiterzahl die Rede, nicht von Unternehmen.
ebewin   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 10:51:09 AM
Re: Eigenes Gerät - nein danke
Ich glaube allerdings, dass die Geräte länger leben, wenn es die eigenen sind. Mitarbeiter gehen mit fremden Geräten häufig nicht so pfleglich um, wie mit dem eigenen. Ob das dann noch lukrativ ist?

 
andi klibe   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 10:42:16 AM
Re: Steuerlich günstig
Hehe, ich habe den Steuerberaterjob noch nie als so attraktiv empfunden. Wenn den Steuerberater liebt und man auch noch gut Geld verdient... muss man immernoch langweilige Gesetze und trockene Zahlen zuordnen. Puh, dann ist die Liebe von allen Seiten ja das Mindesten;)
andi klibe   Mehrheit nutzt private Geräte im Job   5/15/2013 10:40:14 AM
Re: Repräsentativ?
Genau, oder eben über die private Handynummer erreichbar sein. Das zählt garantiert mit rein, sonst käme nicht eine so hohe Prozentzahl zustande.
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