Surface-Tests: Hinter den Kulissen der Microsoft-Folterkammern [Video]

Christoph Strobel, Chef vom Dienst | 7/25/2013 | 14 Kommentare

Christoph Strobel


Seien wir ehrlich, erst wenn ein Smartphone oder Tablet von Blogs wie iFixYouri oder Android Authority in die Mangel genommen geworden ist, ist es endgültig geadelt. Im Netz finden sich Dutzende Battle zwischen Geräten von Apple, Samsung und mittlerweile auch Microsoft. Sie werden gestürzt, überrollt oder mit Skateboards malträtiert, bis das Display splittert und die Platine freiliegt. Das letzte Aufbäumen des Menschen gegen die Maschine und ihre Leistungsfähigkeit. Es entbehrt nicht einer gewissen Sinnlosigkeit, aber das macht den Spaß aus und bringt Traffic.

Die amateurhaften Crashtests lassen häufig übersehen, dass ein Smartphone oder Tablet schon lange vor Marktstart unzählige Tests über sich gehen lassen muss. Hitze, Kälte, Vibrationen, Stöße oder Feuchtigkeit – die Ingenieure lassen sich einiges einfallen, bevor die Geräte auf die Menschheit losgelassen werden. Auch Microsoft prüft das aus einem Magnesiumgemisch bestehende Surface auf seine Beständigkeit. Ein aktuelles Video erlaubt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Microsoft Reliabiltiy Lab.

Microsoft-Moderatorin Pamela Woon führt in dem Video mit dem augenzwinkernden Titel "Kill your PC“ durch die geheimen Folterkammern der Redmonder. "Mir würde das eine ganz schöne Angst einjagen, wäre ich eins dieser Geräte", sagt Surface-Entwickler Ben Reed. „Ich werde dafür bezahlt, Sachen kaputt zu machen“, lächelt Tester Santosh Shetty in die Kamera. "Wir versuchen, all das, was in vier bis fünf Jahren passieren kann, in zwei bis vier Wochen zu simulieren." Das Ziel ist klar: Schwachstellen werden so rasch erkannt und können ausgebessert werden, bevor die Nutzer Sturm laufen. Mehr dazu sehen Sie im Video.

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