Microsoft empfiehlt Cloud-Lösungen für schnelleres Wachstum

Christoph Strobel, Chef vom Dienst | 7/9/2013 | 26 Kommentare

Christoph Strobel


Noch bis zum 11. Juli findet in Houston die Microsoft Partner Conference statt. Die Redmonder haben mehr als 14.000 Teilnehmer aus etwa 150 Ländern eingeladen, um aktuelle Informationen über die Strategie des neuen Geschäftsjahres (1. Juli bis 30. Juni) zu vermitteln. Dabei stehen Themen wie die Veränderung von Microsoft, Social Enterprise und Big Data im Mittelpunkt der Gespräche und Vorträge. Diese können zum Großteil auf der Webseite digitalwpc.com oder dem Youtube-Kanal msPartner angesehen werden.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Cloud Computing offenbar ein enormer Treiber für den unternehmerischen Erfolg ist. Eine im Vorfeld der Veranstaltung von Microsoft in Auftrag gegebene IDC-Studie kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass diejenigen belohnt werden, die sich zügig neues Wissen über neue Technologien aneignen und daraus neues Business generieren. Partnerunternehmen, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes durch Cloud-basierte Lösungen generieren, erzielen demnach deutlich höhere Gewinne, vergrößern schneller ihren Kundenkreis, verzeichnen einen höheren Umsatz je Mitarbeiter und wachsen insgesamt schneller.

Mit dem Cloud Computing wächst auch der Bedarf, die Daten auswerten zu können. Das neu vorgestellte Tool Power BI for Office 365 soll Unternehmen bei der Analyse unterstützen. Dabei handelt es sich um eine Business Intelligence-Lösung auf Basis von Excel. Sie ermöglicht dem Anwender, Daten zu visualisieren und eingehend zu analysieren, um so bessere Erkenntnisse aus dem Datenstrom zu gewinnen, ohne dass unbedingt eine eigene, neue BI-Lösung aufwändig entwickelt werden muss.

Überhaupt ist Microsoft mit Office 365 sehr zufrieden. Das Angebot trägt bereits mehr als 1 Milliarde US-Dollar im Jahr zum Umsatz bei. Es ist laut Microsoft das am schnellsten wachsende Office der Unternehmensgeschichte. Diese Nachfrage heißt aber auch, das Angebot für Endkunden und Partner optimieren. Entsprechend sind künftig weitere Office 365-Angebote in der so genannten "Open"-Lizenz verfügbar. Für die Microsoft-Partner bedeutet das, dass sie weitere Office 365-Versionen auf dem gleichen Weg verkaufen können, wie das mit den bisherigen Office-Angeboten der Fall ist.

Auf einem guten Weg befindet sich auch der Bereich STB (Server & Tools Business) mit mittlerweile mehr als 250.000 Kunden auf Windows Azure und einem Anteil von 19 Prozent am Umsatz von Microsoft. Wöchentlich kommen rund 1.000 neue Kunden hinzu. Neue Technologien und ein Enterprise Cloud Programm sollen den Aufwärtstrend festigen.

Und was ist mit Windows? Hier geht der Blick nach vorn, wenn Windows 8.1 ab Ende August auch für OEMs verfügbar sein wird. Unternehmenskunden können nun in 28 Ländern auf Surface-Geräte zurückgreifen sowie auf ein stetig wachsendes App-Angebot. Mittlerweile sind im Windows Store mehr als 100.000 App verfügbar.

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