Surface Pro ab morgen bei über 600 Händlern in Deutschland erhältlich

Christoph Strobel, Chef vom Dienst | 5/30/2013 | 32 Kommentare

Christoph Strobel


Am Freitag beginnt auch in Deutschland der Verkauf des Surface Pro. Wie bereits berichtet, wird die Version mit 64 Gigabyte Speicher 879 Euro kosten, die 128-Gigabyte-Variante soll für 979 Euro erhältlich sein. Mit dem Surface Pro erschließt Microsoft eine neue Geräteklasse, die die Produktivität eines vollwertigen Windows 8 PCs mit der Mobilität und der Interaktionsmöglichkeit eines Tablets vereint. In einem ersten Werbespot, der im Rahmen des Champions League-Finales Premiere hatte, zeigt der Konzern neben der Funktionalität vor allem die anvisierte Zielgruppe: junge, dynamische, Business-Anwender.

Wie der Clip zeigt, wird das Surface Pro mit einem Surface Pen ausgeliefert. Die integrierte Palm-Block-Technologie des Stifts erlaubt es, Zeichnungen, handschriftliche Notizen in Apps und andere Eingaben auf der Oberfläche zu erledigen und zwischen Stift- und Fingereingabe zu wechseln. Hinter dem 10,6 Zoll großen HD-Bildschirm arbeitet ein Intel Core i5-Prozessor. Das Surface Pro hat ein Gewicht von knapp über 900 Gramm und ist nur 13,5 Millimeter dick.

Early Adopter können das Gerät ab Freitag über den Microsoft Store bestellen oder bei den zahlreichen Handelspartnern kaufen. Die Verkaufsvorbereitungen bei Cyberport, Expert, Euronics, Medi Max, Media Markt, notebooksbilliger.de, Otto und Saturn laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Insgesamt 850 Märkte nahmen an speziellen Microsoft Trainings-Programmen teil, um ihr Verkaufspersonal vorzubereiten. Auf den Verkaufsflächen stattet Microsoft über 600 Händler mit Surface Display-Stands und -Tischen zum Surface Pro-Launch aus.

Das Surface Pro ist ein wichtiger Meilenstein in Microsofts neuer Produktstrategie, die mit mit der Vorstellung des Betriebssystems Windows 8 im vergangenen Jahr begann. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Geräte dem System einen weiteren Schub geben und zögernde Anwender zum Wechsel überzeugt.

Neben dem Push der eigenen Tablets ist Microsoft aber auch an der Verbreitung des Betriebssystems über seine Partner interessiert. Eine Preissenkung für Lizenzen von Windows 8 durch Microsoft soll generell die Verkaufszahlen der Tablets mit dem Betriebssystem steigern. Das berichtet die taiwanische IT-Branchenzeitung Digitimes aus Auftragsherstellerkreisen. In der zweiten Jahreshälfte 2013 soll die Zahl der Windows 8-Tablets auf 5 bis 8 Prozent am Gesamtmarkt für Tablets weltweit ansteigen. Das entspräche 10 bis 20 Millionen Geräten, rechnet Digitimes vor.

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