Dell empfiehlt Windows 8.

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration

Johannes Eber, IT-Journalist und Blogger | 7/17/2012 | 7 Kommentare

Johannes Eber
Im April 2014 endet bekanntlich der Microsoft-Support für Windows XP. Da der Migrationsprozess in Unternehmen auf das neuere Betriebssystem Windows 7 bis zu zwei Jahre dauern kann, sind gerade viele Unternehmen mitten in diesem Migrationsprozess. Vor allem die Kompatibilität von selbst gebastelten Zusatzanwendungen verlängern häufig den Migrationsprozess.

Der Aufwand wird auch deshalb erhöht, weil die Zahl der individuellen Anwendungen stetig zunimmt. Mittlerweile nutzen Mitarbeiter in Unternehmen im Schnitt zehn Zusatzanwendungen. Anwendungskompatibilität sollte deshalb oberste Priorität bei einer Migration auf Windows 7 haben.

Vor allem das manuelle Testen der Anwendungen unter dem neuen Betriebssystem ist zeitintensiv. Der Schlüssel für eine schnelle Migration heißt "Automatisierung". Das Virtual Strategy Magazine gibt fünf Tipps, wie die Migration problemlos klappen kann:

1. Unterschätzen Sie nicht, wie viele Anwendungen es gibt

Heutige Computer-Systeme umfassen nicht selten mehr als 1.000 Anwendungen. Zunächst müssen all diese Apps erfasst und geklärt werden, wer im Unternehmen diese Anwendungen wie oft verwendet.

2. Seien Sie sich bewusst, dass das ganze Unternehmen betroffen sein kann

Vor der Umstellung sollte ein Rationalisierungsprozess gestartet werden, um zu klären, welche Anwendungen vorrangig und welche nachrangig bedient werden - und welche eventuell gar nicht mehr benötigt werden.

3. Der beste Fix ist der Komplett-Fix

Es reicht nicht zu wissen, welche Anwendungen von der Migration betroffen sein werden; entscheidend ist, dass die Probleme schnell gelöst werden können. Es kann viel Zeit gespart werden, wenn das gleiche Problem in mehreren Apps auch gleich mit all diesen Apps gelöst wird.

4. Nutzen Sie die Migration als Chance zur Verbesserung

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihre IT-Struktur von einer Virtualisierung profitieren würde, aber die meisten Unternehmen haben schlicht nicht das Wissen darüber, wie und wo diese Technik möglichst gewinnbringend installiert werden kann. Wichtig: Die gleichen automatisierten Tools, mit denen die Anwendungen auf Migrationsfähigkeit getestet werden, können auch bestimmen, ob der Desktop virtualisierungsfähig ist.

5. Machen Sie aus einer Zeitbombe einen Wettbewerbsvorteil

Vor April 2014 die Migration abgeschlossen zu haben, sollte nicht der einzige Maßstab für Ihren Erfolg sein. Die nächste Technologie-Welle steht bevor und ohne Planung wird sie nicht erfolgreich bewältigt werden. Um die Anwender zufrieden zu stellen, müssen Unternehmen automatische Tools verwenden und die monatlichen Updates von Betriebssystem-Patches umsetzen.

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Gerald Erdmann   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   10/15/2012 10:29:09 AM
Re: Nur 10 Anwendungen?
Die Programmzahl wird immer weniger. Viele Systeme basieren inzwischen auf Webdiensten, so dass eigentlich nur ein Webbrowser benötigt wird. Die Firmenlogik liegt dann auf den Servern (oder bei Google). Vorteil ist hierbei, dass der Arbeitsplatz überall auf der Welt sein kann und die eigentliche Plattform keine Rolle mehr spielt.
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Oliver Roman   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   8/27/2012 7:04:54 AM
Re: Moore'sches Gesetz
Das trifft im Besonderen für die mittleren bis kleinen Betriebe zu, die nicht so lange Planungszeiträume benötigen wie die großen Konzerne. Sie werden abwarten und zum spätestmöglichen Zeitpunkt neue Rechner kaufen.
Oliver Roman   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   8/27/2012 7:01:40 AM
Re: Nur 10 Anwendungen?
Das sehe ich auch so. Obwohl ich selbst eine Vielzahl von Programmen regelmäßig verwende, weiß ich von Betrieben, in denen die meisten Angestellten mit drei bis fünf Programmen auskommen, manche sogar mit weniger, da sie für ihre besondere Aufgabe nur eine bestimmte Anwendung benötigen oder verwenden dürfen.
Kilby   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   8/27/2012 5:57:39 AM
Re: Nur 10 Anwendungen?
Ich vermute, dass in vielen Fällen 10% (oder 20%) der Anwendungen für 80% (oder 90%) der Arbeit zuständig sind. Bei manchen Mitarbeiter wird es (bald) auf einem funktionierenden Browser reduziert, aber schon jetzt gibt es viele Anwender, die nichts mehr als Textverarbeitung, E-Mail, Kalender, und evtl. eine Tabellenkalkulation brauchen.
Charlotte Erdmann   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   8/26/2012 5:33:06 AM
Nur 10 Anwendungen?
Ist es wirklich so, dass die Mitarbeiter gerade mal 10 Programme im Schnitt zusätzlich verwenden? Wenn ich mir meine Programmsammlung ansehe, die ich so tagtäglich benutze, dann kommt mir das wenig vor. Auch deshalb macht mir eine Migration auf ein neues Betriebssystem etwas Angst. Ob danach wirklich noch alles funktioniert???
anja   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   8/24/2012 5:55:31 AM
Re: Moore'sches Gesetz
...oder bis zur nächsten Neuerungswelle warten, sich diese Migration sparen und dann den großen Reibach machen;)
Kilby   Fünf Tipps für eine erfolgreiche Windows-7-Migration   8/23/2012 8:39:52 AM
Moore'sches Gesetz
Bis April 2014 haben die Hardware-Produzenten mehr als 18 Monate Entwicklungs-Zeitraum. Wenn das Moore'sche Gesetz über diesen Zeitraum zutrifft, dann wäre es besser, einfach neue Systeme zu kaufen und aufzustellen, anstatt die alten Rechner umzubauen.


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