Der weltweite PC-Markt ist weiter rückläufig. Nach Angaben der Unternehmensberatung IDC sind im vierten Quartal 2012 89,8 Millionen Computer ausgeliefert worden. Das sind 6,4 Prozent weniger als im gleichen Quartal des Jahres 2011.
Die zurückgehende Absatz ist laut IDC auch darauf zurückzuführen, dass die Vorteile von Windows 8 noch nicht zu einer relevant großen Gruppe potenzieller neuer PC-Käufer durchgedrungen ist. Gefangen in der Diskussion über touchfähige Windowsgeräte seien die Vorteile von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz nicht nachdrücklich vermittelt worden, so Jay Chou, Senior Research Analyst von IDC und Ersteller des regelmäßigen Reports " Worldwide Quarterly PC Tracker".
Das könne sich aber ändern. Chou hofft, dass sich die PC-Branche in 2013 erholt. "Wenn Windows 8 heranreift und etwa der Preis für Ultrabooks weiter fällt, kann der PC-Markt 2013 wieder anziehen, so Chou.
Ranking der derzeit führenden PC-Hersteller:
HP hat laut IDC im vierten Quartal 2012 seine Führungsrolle im PC-Markt mit 15 Millionen verkauften Computern und einem Marktanteil von 16,7 Prozent behauptete.
Es folgt Lenovo, das 14,1 Millionen Rechner auslieferte und einen Anteil von 15,7 Prozent erreichte.
Dell hält auf Platz 3 Acer auf Abstand.
Mit einem Marktanteil von 7,8 Prozent liegt Acer nur noch knapp vor Asus mit 7,4 Prozent.
Microsoft reagiert derweil auf den rückläufigen PC-Markt. Laut "Directions on Microsoft" verschiebt das Unternehmen aus Redmond seine Prioritäten in 2013 stärker Richtung Tablets und Cloud-Dienste. Einen Wachstumsmarkt sieht Microsoft demnach vor allem bei Unternehmensanwendungen:
"Tablets and cloud services are major priorities for Microsoft in 2013 as it aims to right the Windows consumer business and maintain growth in the enterprise. To address these priorities, the company will try to extend its technology and licensing reach further beyond PCs to mobile devices and focus more development and sales effort on cloud services."
Das wird über kurz oder lang hoffentlich die Nachfrage entscheiden. Die Kunden werden langfristig hoffentlich eher unter Nachhaltigkeitsaspekten Kaufentscheidungen treffen. So zumindest meine Hoffnung. Und das ist ja nun auch wirklich fast schon ein populärer Ansatz. Nachhaltigkeit ist ja schon sehr in.
Ich hoffe, das bleibt mindestens so, oder der Zyklus wird sogar noch länger. Die Ressourcen, die für den Bau von Computern bzw. Handys verbraucht werden, sind schließlich enorm. Und unter Nachhaltigkeitsaspekten ist einer längere Haltbarkeit absolut wünschenswert
Man gibt die Daten, wenn man sie auf einer externen Festplatte speichert ja auch "aus der Hand". Irgendwie. Naja, ich hab die Festplatte dann zwar unterm Kopfkissen (wie Herr Less vorschlägt), aber was mit meinen Daten ist, wenn die Festplatte kaputt ist oder verloren, weiß ich auch nicht. Als Laie jedenfalls ist mir die Speicherung - egal wo - immer ein relativ großes Rätsel.
Lieber Karl. Ich war tatsächlich noch nie in Afrika. Ich glaube Dir, dass es dort viele 100€ Computer gibt. Und ja, das ist toll. Aber doch wohl nicht mit einer Marktsättigung zu vergleichen?!
Naja, das mit der Marktsättigung ist so eine Sache. Natürlich haben die meisten Menschen einen Computer. Aber Computer müssen erneuert werden. Weil es aber an Innovationen fehlt, tut es der 5 Jahre alte Computer eben immer noch; ein Zyklus, der beim Handy unvorstellbar ist, noch!
Liebe Carmen Reise, du warst wohl noch nicht so oft auf selbiger. Sonst hättest du nämlich schon mal vergleichen können, wie viel Computer in der so genannten 3. Welt über Förderprojekte (100-Euro-Computer) unters Volk gekommen sind und wie viele Menschen lieber zu jenen Geräten geriffen haben, die "nur des Profit" wegens verkauft werden. Ich empfehle dringend DEN Klassiker der Ökonome "Wohstand der Nationen" von Adam Smith. Zitat: "Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten."
Also, dass Cloud-Dienste keinen Erfolg hätte, kann man - siehe Dropbox - nun wirklich nicht behaupten. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Daten bei einem auf Datenspeicherung spezialisierten Unternehmen besser aufgehoben sind als auf Omas Festplatte unterm Kopfkissen.
»Laut "Directions on Microsoft" verschiebt das Unternehmen aus Redmond seine Prioritäten in 2013 stärker Richtung Tablets und Cloud-Dienste.«
Wer sich das mit der Wolke wohl ausgedacht hat? Und wieso braucht das jeder? Bisher scheinen mir diese ganzen Bemühungen, die Daten aus der Hand zu geben und außer Haus und Land zu lagern, um sie dann wieder mühsam abzurufen und keine Kontrolle mehr darüber zu haben, was in der Zwischenzeit damit geschieht, nicht von großen Erfolgen gekrönt worden zu sein. Von daher mag es nicht falsch sein, wenn Microsoft sich weiterhin bemüht, eine überzeugende Technik zu entwickeln.
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